
eSDB & Expositionsszenarien -
Wann dürfen Sie mit welchen
Neuerungen rechnen.
Bereits seit Ende letzten Jahres (Update 5.9) ist es möglich, erweiterte Sicherheits-
datenblätter (eSDB) nach REACH mit epos zu erstellen, bei denen Expositions-
szenarien in das SDB integriert sind (Eingabe der Ergebnisse des Stoffsicherheits-
berichtes in die einzelnen Abschnitte des SDB).
Eine weitere Möglichkeit - zur Erstellung von erweiterten eSDB mit Anhängen
von Expositionsszenarien -
werden in epos derzeit von unserem Entwickler-
Team umgesetzt und voraussichtlich
mit dem Update 6.1 im Frühsommer
verfügbar sein.
(Ausführliche Informationen zu gesetzlichen Hintergründen finden Sie nach der
folgenden Produktbeschreibung.)

Kurzbeschreibung des künftigen Moduls Expositionsszenarien:
Verwaltung von Expositionsszenarien in epos
Möglichkeit, Expositionsszenarien von Zulieferern aufzunehmen und
zu verwalten sowie die anschließende Zuweisung zu Produkten
zur Erstellung des eSDB
Manuelle Erstellung von Expositionsszenarien über Eingabeformulare
sowie deren Bearbeitung
Im- und Exportroutinen für das von der CEFIC erarbeitete XML-Format
(ESComXML Version 1.1: Datenaustausch durch standardisierte XML-Dateien unter
Verwendung des EUPhraC)

Sukzessive Umsetzung gesetzlicher Vorgaben in epos:
Unklarheiten bei der Umsetzung der Leitlinien zu Informationsanforderungen und
Stoffsicherheitsbeurteilung Expositionsszenariumsformat zur Erstellung von
Expositionsszenarien und Stoffsicherheitsbericht (PDF)
beeinflussen auch die
Weiterentwicklung des epos Gefahrstoff-Manager®. (Quelle: ©Europäische Chemikalien-
agentur, 2010 Leitlinien zu Informationsanforderungen und Stoffsicherheitsbeurteilung)
Leitlinien zu REACH-Umsetzungsprojekten (RIP)
werden forthin von der ECHA
erarbeitet und fortlaufend aktualisiert.
Diese hier genannten Aktualisierungen werden möglichst umgehend in epos implementiert.
REACH-Verordnung Anhang II
regelt Erstellung des erweiterten Sicherheitsdatenblattes:
Die Regelungen zum Sicherheitsdatenblatt sind in der REACH-Verordnung integriert; der
Anhang II enthält einen Leitfaden zur Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes. Dieser wurde
durch die Verordnung (EU) Nr. 453/2010 vom 20.05.2010 geändert.
Das Sicherheitsdaten-
blatt ist das Hauptdokument, um Informationen zur Gefährlichkeit, zur Verwendung und zu
den
Schutzmaßnahmen von Stoffen und Zubereitungen innerhalb der Lieferkette weiterzugeben.
Neu ist das erweiterte Sicherheitsdatenblatt für Stoffe als solche oder in Zubereitungen, für die
ein Stoffsicherheitsbericht erstellt wurde.

Hersteller und Importeure sowie Verwender müssen anhand der Angaben im Sicherheits-
datenblatt prüfen, ob ihre Verwendungen abgedeckt sind und welche Anwendungsbedin-
gungen und Risikomanagementmaßnahmen sie einhalten müssen.
Das erweiterte Sicherheitsdatenblatt besteht aus:
Sicherheitsdatenblatt und einem Anhang mit Expositionsszenarien
Kann aber auch die Inhalte der Expositionsszenarien in einem
Dokument integrieren
Geht so mit spezifischen Risikomanagementmaßnahmen auf
unterschiedliche Verwendungsbedingungen ein
Weitere Informationen lesen Sie im
Vortrag "Das erweiterte Sicherheitsdatenblatt"
gehalten auf dem 7. epos Anwendertag 2010 von Dr. Peter Hugk.
Download Vortrag "Das erweiterte Sicherheitsdatenblatt (pdf)".
Stoffsicherheitsbericht oder/und Expositionsszenario:
Für Stoffe, die in Mengen ab 10 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden,
muss für die Registrierung neben dem technischen Dossier auch ein Stoffsicherheitsbericht
(Chemical Safety Report, CSR) vorgelegt werden. Dieser Bericht beschreibt die Gefahren,
die für Mensch und Umwelt von diesem Stoff ausgehen. Falls es sich um einen gefährlichen
und/oder PBT/vPvB-Stoff handelt, sieht der Stoffsicherheitsbericht neben der Gefahrenbe-
wertung auch eine Expositionsbeurteilung und Risikobeschreibung vor.
Wer als nachgeschalteter Anwender zur Erstellung eines Stoffsicherheitsberichtes ![]()
verpflichtet ist, erfahren Sie auf den Seiten des REACH-CLP Helpdesk.
Der Stoffsicherheitsbericht ist nicht zur Weitergabe an Kunden bestimmt, sondern nur dessen
Ergebnisse, die in die Expositionsszenarien einfliessen.